Black Friday: Für die Post startet die anspruchsvollsten Zeiten des Jahres
Black Friday & Weihnachtszeit: Die Post verteilt Arbeit auf viele Schultern, sorgt für sichere Zustellung und präzisere Sendungsankündigungen
Stefan DaunerMediensprecherLesezeit 4 Minuten

Um was geht es
- Mit dem Rabatt-Tag Black Friday am 28. November startet für die Post eine logistisch intensive Phase mit bis zu 1 Million Pakete täglich oder mehr.
- Die Post ist vorbereitet: Sie ist in engem Kontakt mit Online-Händlern, führt täglich über 370 zusätzliche Zustelltouren durch und die grossen Sortierzentren laufen 22 anstatt 18 Stunden.
- Für rund 20’000 Mitarbeitende, die in Logistikzentren oder bei der Zustellung arbeiten, ist es eine anspruchsvolle Zeit. In der Weihnachtszeit helfen ihnen rund 500 temporäre Unterstützungskräfte.
- Mit immer genaueren Zeitfenstern bei Sendungsankündigungen sorgt die Post für einen noch sichereren Empfang von Paketen.
Bis eine Million Pakete pro Tag oder mehr
Die Post rechnet auch 2025 mit vielen Paketen in der Vorweihnachtszeit. Startschuss gibt der Black Friday am 28. November. Die darauffolgenden Wochen sind die anspruchsvollste Zeit für rund 20’000 Mitarbeitende der Post, die in den Sortierzentren arbeiten oder in der ganzen Schweiz auf Zustelltour unterwegs sind. An einzelnen Spitzentagen rechnet die Post mit bis zu einer Million Pakete oder mehr. Zum Vergleich: An normalen Wochentagen stellt die Post schweizweit im Schnitt etwa 600’000 Pakete zu.
Kunden wünschen schnelle Lieferungen
Gerade zur Weihnachtszeit wünschen die Kundinnen und Kunden, dass ihre Bestellungen so schnell wie möglich bei ihnen eintreffen. Deshalb führt die Post in den Wochen ab Black Friday bis nach Weihnachten täglich über 370 zusätzliche Zustelltouren durch. In den grössten Paketzentren laufen die Sortiermaschinen bis zu 23 Stunden am Tag anstatt wie üblich rund 18 Stunden, zum Teil auch am Samstag. Um die zusätzlichen Schichten zu ermöglichen, ergänzen rund 500 temporäre Unterstützungskräfte die Teams in den Zentren. Damit immer genug Mitarbeitende zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sind, achtet sie darauf, dass sie pro Paket möglichst viele Sortiervorgänge im selben Paketzentrum bündelt. Auch in den Filialen passt sich die Post an: Die Einsätze der Mitarbeitenden plant sie vorausschauend, damit die Wartezeit für die Kundinnen und Kunden möglichst tief bleibt.
Weihnachts-Countdown: Schon im Sommer läuft die Vorbereitung
Die Post bereitet sich auf die Vorweihnachtszeit immer ab dem Sommer vor. Sie nimmt mit Grosskunden Kontakt auf, um abzuschätzen, an welchen Tagen die Post in welchen Regionen mit besonders grossen Paketmengen rechnen muss. Die gute Planung ist das A und O. Auf einige Faktoren hat die Post aber keinen Einfluss: Zum Beispiel auf Stau auf der Strasse, Verzögerungen im Bahnverkehr oder schlechtes Wetter. Für die Mitarbeitenden der Post spielt auch die Form der Pakete eine Rolle: Werden beispielsweise an einem Tag vorwiegend sehr grosse und sperrige Pakete angeliefert? Indem die Post vorausschauend plant, sorgt sie dafür, dass sie bei unvorhersehbaren Ereignissen und Schwankungen flexibel bleibt.
Genauere Zeitfenster sorgen für mehr Sicherheit
Bereits seit 2016 liefert die Post Sendungsankündigungen via Online-Dienst «Meine Sendungen». Auf immer mehr Zustelltouren bietet die Post genaue Zeitfenster an. Damit hilft die Post den Kundinnen und Kunden, möglichen Diebstahl vorzubeugen. Sie können den Ort oder den Zeitpunkt der Sendung steuern oder kurzfristig entscheiden, ein Paket persönlich entgegenzunehmen. Rund 2,5 Millionen Kundinnen und Kunden nutzen bereits «Meine Sendungen».
Pakete sicher und unversehrt erhalten: Das empfiehlt die Post ihren Kunden
- Pakete nur kurze Zeit unbeaufsichtigt im Briefkasten oder Hauseingang lassen.
- Das kostenlose Online-Angebot «Meine Sendungen» nutzen. Dieser Service liefert Informationen über die Zustellung bevorstehender Sendungen und bietet eine flexible Steuerung von Zustelloptionen, zum Beispiel bei den Nachbarn. In den Dauereinstellungen können Kundinnen und Kunden Wochentage auswählen, an denen sie Pakete erhalten möchten oder nicht.
- PickPost und My Post-24 nutzen: Im Online-Dienst «Meine Sendungen» lassen sich Pakete an über 2700 PickPost-Standorte und an über 320 My Post-24-Automate in der ganzen Schweiz weiterleiten. Mehr zu alternativen Empfangsorten gibt es hier: Post empfangen, wo und wann Sie wollen
- Augen auf bei Phishing! Nicht alles, was gelb aussieht, kommt auch von der Schweizerischen Post. Tipps und Tricks, wie man Phishing erkennen kann, hat die Post hier zusammengefasst: Phishing erkennen