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Das Huhn mit Bart kommt auf die Briefmarke
Es trägt Bart, hat Charakter und gehört zu den gefährdeten Schweizer Nutztierrassen: Das Appenzeller Barthuhn ist eines der Sujets der neuen Briefmarkenausgabe der Post. Die Post würdigt damit ein Stück lebendige Schweizer Landwirtschaftsgeschichte. Erhältlich sind die Briefmarken ab dem 5. November 2026.
Die Post widmet fünf gefährdeten Schweizer Nutztierrassen je eine Briefmarke. Unter anderem dem Appenzeller Barthuhn: Sein auffälliger Federbart macht es unverwechselbar und sein direkter Blick zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Das Barthuhn ist zudem gut an das Schweizer Klima angepasst – zum Beispiel dank des kompakten Kamms, der der Winterkälte wenig Angriffsfläche bietet. Dennoch wurde es mit der Zeit von anderen Hühnerrassen verdrängt. Seit 1985 setzt sich die Stiftung ProSpecieRara für seinen Erhalt ein. Das Appenzeller Barthuhn steht stellvertretend für traditionelle Landrassen, die über Generationen hinweg die Schweizer Landwirtschaft geprägt haben. Sie gelten aber als gefährdet, weil ihre Bestände sehr klein sind, zurückgehen oder nur in wenigen Regionen vorkommen. Neben dem Barthuhn sind auch das Walliser Landschaf, das Rätische Grauvieh, die Kupferhalsziege und das Dreifarben-Kleinscheckenkaninchen je auf einer Briefmarke.
In der aktuellen Briefmarkenausgabe veröffentlicht die Post Briefmarken sowohl mit den aktuell gültigen Taxwerten – so zum Beispiel die Weihnachtsbriefmarken – als auch Briefmarken mit den neuen Taxwerten ab 2027. Sämtliche Marken sind ab dem 5. November 2026 bei der Post erhältlich und gültig. Die Post veröffentlicht mit der aktuellen Ausgabe auch neue Dauermarken mit den Taxwerten ab 2027. Diese Marken mit verschiedenen Bergsujets sind bei der Post ab Anfang Dezember 2026 erhältlich und ab dem 1. Januar 2027 gültig. Neben klassischen Briefmarken bietet die Post auch digitale Frankiermöglichkeiten: In der Post-App lässt sich das Briefporto ganz einfach mit der Digital Stamp lösen.
Alle Sujets der Briefmarkenausgabe 4/26
Die Sujets stehen als einzelne Motive zum Download bereit und können von Medienschaffenden für die redaktionelle Nutzung in Print- und Online-Medien verwendet werden. Mehr Infos zu den einzelnen Briefmarken finden sich im Briefmarkenmagazin «Die Lupe» sowie in der Rubrik «Welt der Briefmarken».
Ab 2027: Post erhöht mit Datamatrix-Code Fälschungssicherheit
In diversen Ländern sind in den letzten Jahren gefälschte Briefmarken festgestellt worden, auch in der Schweiz. Die Post prüft deshalb laufend Massnahmen, wie sie Fälschungen bekämpfen und so auch die Konsumentinnen und Konsumenten schützen kann. Ab 2027 führt sie auf allen neuen Dauermarken und Ergänzungsmarken den sogenannten Datamatrix-Code ein. Mit diesem Code, der unterhalb der Marke angebracht ist, kann die Post Briefmarken noch besser auf ihre Echtheit prüfen. Denn jeder Code wird nur einmalig vergeben. Die Post hat die Lösung im Frühling 2026 auf einer Briefmarkenserie getestet. Mit dieser Lösung schliesst sich die Schweiz anderen europäischen Ländern an, die diese Technologie bereits nutzen.