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Sechs Monate Digitaler Brief: Die Post zieht eine erste Zwischenbilanz

Seit dem 1. April 2026 gehört der Digitale Brief zur postalischen Grundversorgung. Nach sechs Monaten zeigt sich: Das neue Angebot entspricht einem Bedürfnis – immer mehr Personen nutzen ihn. Bis Ende September haben sich rund 960’000 Kundinnen und Kunden entschieden, digitale Briefe zu empfangen.

Lesezeit 1 Minute
  • Stefan Dauner|Mediensprecher|15.10.2026Lesezeit 1 Minute
© Die Schweizerische Post

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Nachfrage wächst

Der Digitale Brief ist seit sechs Monaten Teil der postalischen Grundversorgung. Kundinnen und Kunden können seither Briefe digital empfangen und verschicken – über «Meine digitale Post» in der Post-App. Und wer keine digitalen Briefe empfangen möchte, erhält seine digital aufgegebene Post wie gewohnt im Briefkasten.

Nachfrage wächst Schritt für Schritt

Bis Ende September 2026 haben rund 960’000 Kundinnen und Kunden entschieden, digitale Briefe in der Post-App zu empfangen. Insgesamt hat die Post rund sieben Millionen elektronische Sendungen transportiert, davon rund drei Millionen digitale Briefe. Damit sich die Nutzung weiterentwickelt, bindet die Post laufend weitere interessierte Unternehmen und Behörden an: Denn je mehr Briefe digital aufgegeben werden, desto relevanter wird das Angebot Meine digitale Post im Alltag der Menschen. Heute nutzen rund 6’000 Unternehmen und Organisationen verschiedene Funktionalitäten für den digitalen Versand von Sendungen, zum Beispiel den Digitalen Brief, die sichere E-Mail-Lösung de IncaMail oder elektronische Rechnungen.

Neue Funktionen im Digitalen Brief

Die Post entwickelt den Digitalen Brief laufend weiter und ermöglicht demnächst zusätzliche Funktionen. Mit der digitalen Geschäftsantwortsendung werden Empfängerinnen und Empfänger ihre Angaben direkt digital erfassen und an den Absender zurücksenden können. So wird es beispielsweise einer Immobilienverwaltung möglich sein, einen interaktiven Brief für Wohnungsbewerbungen zu verschicken, den die Kundin oder der Kunde direkt digital ausfüllt und retourniert. Zudem lassen sich Verträge und andere wichtige Dokumente künftig mit einer rechtsgültigen elektronischen Signatur digital unterzeichnen.

Demnächst möglich: Ein Formular digital ausfüllen und zurückschicken

Demnächst möglich: Ein Formular digital ausfüllen und zurückschicken

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Zitat Nicole Burth

Nicole Burth: «Der Digitale Brief schafft verbindliche digitale Kommunikation»

Nicole Burth, Mitglied der Konzernleitung der Post und Leiterin des Bereichs Digital Services, ordnet die ersten sechs Monate ein: «Der Digitale Brief zeigt, dass verlässliche digitale Kommunikation einem Bedürfnis entspricht. Immer mehr Organisationen und Unternehmen werden Kunden von unseren digitalen Dienstleistungen. Mit Geschäftsantwortsendungen, die sich digital ausfüllen lassen oder einer rechtsgültigen elektronischen Signatur machen wir das Angebot für unsere Kundinnen und Kunden noch einfacher. Und wir schaffen damit noch mehr Verbindlichkeit in der digitalen Kommunikation.» Nicole Burth betont gleichzeitig: «Für Personen, welche die physische Post vorziehen, bleibt alles unverändert. Der Digitale Brief ist kein Ersatz für den physischen Brief, sondern ein zusätzliches Angebot. Wir verbinden damit die vertraute postalische Zustellung im Briefkasten mit neuen digitalen Möglichkeiten.»