Die Mitarbeitenden der Post haben letztes Jahr 3,7 Prozent mehr Pakete sortiert und verteilt
Die Post verzeichnet 2025 steigende Paketmengen. Insgesamt 186,6 Millionen Pakete haben die Mitarbeitenden der Post im vergangenen Jahr sortiert und den Kundinnen und Kunden nach Hause geliefert. Das sind 3,7 Prozent mehr als 2024. Gemäss einer Studie der Post tragen vor allem jüngere Menschen zu den steigenden Mengen bei – sie empfangen nicht nur mehr, sondern verschicken selbst auch mehr Pakete als die älteren Generationen.
Stefan DaunerMediensprecherLesezeit 3 Minuten

Bessere Konsumentenstimmung führt zu mehr Paketen
Im vergangenen Jahr haben die Mitarbeitenden der Schweizerischen Post 186,6 Millionen Pakete verarbeitet. Das Volumen steigt damit gegenüber dem Vorjahr um 3,7 Prozent (2024: 180 Millionen). Als Grund dafür sieht die Post vor allem die etwas bessere Konsumentenstimmung. Die Post rechnet durch den zunehmenden Onlinehandel auch mittel- und langfristig mit steigenden Paketmengen. Die Post investiert laufend in ihre Sortierzentren, in moderne Lieferfahrzeuge oder gestaltet die Routen der Pöstlerinnen und Pöstler noch effizienter. So kann sie auch in Zukunft die steigenden Paketmengen schnell sortieren und sie den Kundinnen und Kunden pünktlich und sicher liefern.

Studie zeigt: Jüngere versenden und empfangen mehr Pakete
Die Kundenbedürfnisse verändern sich. Das zeigt auch eine bevölkerungsrepräsentative Onlinebefragung von 1931 Personen zum Nutzungsverhalten von Postdienstleistungen, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov Schweiz im Auftrag der Post durchgeführt hat. Die Studie zeigt, dass jüngere Kundinnen und Kunden vermehrt alternative Versand- und Empfangsmöglichkeiten nutzen. So gewinnen zum Beispiel die Paketabholung zuhause (pick@home) oder die MyPost24-Automaten zunehmend an Bedeutung. Die Resultate der Befragung hat die Post in ihrem Digital Commerce Blog veröffentlicht. Eine weitere Auswertung auf Basis der Umfrage zeigt auch, dass jüngere Menschen gemäss Selbsteinschätzungen deutlich öfter Pakete empfangen und versenden als ältere. Zum Beispiel geben bei den 60- bis 79-Jährigen 18 Prozent an, drei bis fünf Pakete pro Monat zu erhalten. Bei den 15- bis 29-Jährigen sind es hingegen 29 Prozent mit drei bis fünf Paketen pro Monat.

Die Umfrage bestätigt die Post darin, ihren Kundinnen und Kunden weiterhin eine Palette an verschiedenen Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen, um die verschiedenen Kundenbedürfnisse zu erfüllen.
Die Post entgegnet den rückläufigen Briefmengen mit digitalem Brief
Die Anzahl der versendeten Briefe nimmt seit Jahren ab. Trotzdem hat die Kundschaft der Post im Jahr 2025 noch eine eindrückliche Menge von 1,49 Milliarden adressierten Briefsendungen verschickt. Das sind gegenüber dem Vorjahr 4,2 Prozent weniger (2024: 1,56 Milliarden). Den rückläufigen Briefmengen entgegnet die Post unter anderem, indem sie die physische Post mit dem Angebot des digitalen Briefes ergänzt. Mit dem digitalen Brief, der in der Schweiz ab dem 1. April 2026 Teil der postalischen Grundversorgung wird, ermöglicht die Post den Kunden künftig die Wahl, ob sie ihre Briefe physisch oder digital versenden oder erhalten möchten – je nach Bedürfnis.

Mehr zum digitalen Brief gibt es im Medienblog vom 19.12.2025: 6 Fragen zum Digitalen Brief