Spezialreinigung: Die Post vergibt Auftrag extern
Aufgrund des tieferen Bedarfs an Spezialreinigungen, gibt die Post diese ab dem 1. Oktober 2026 neu schweizweit externen Partnern in Auftrag.

Die Spezialreinigung wird ausgelagert
Die Post arbeitet seit Jahren in einem fortlaufenden Prozess konsequent an ihren Kosten und ihrer Effizienz. Dabei optimiert sie auch laufend ihre Büro- und Betriebsflächen. Aufgrund des tieferen Bedarfs an Spezialreinigungen gibt die Post diese ab dem 1. Oktober 2026 schweizweit externen Partnern in Auftrag. Die Spezialreinigung wird ausgelagert und für jene Personen, für die es keine Anschlusslösung gibt, trifft die Post sozialverträgliche Massnahmen. Das heisst: Für die betroffenen 27 Mitarbeitenden (25,9 FTE) prüft sie interne Anschlusslösungen und unterstützt die Mitarbeitenden dort, wo dies nicht möglich ist, mit dem Sozialplan und weiteren Begleitmassnahmen wie zum Beispiel einer Weiterbildung. Die betroffenen Mitarbeitenden verteilen sich auf 25 Personen in der Deutschschweiz und 2 Personen in der Westschweiz. Insgesamt arbeiten im Bereich Post Immobilien rund 850 Mitarbeitende.
Die Post setzt in einzelnen Regionen schon länger auf die Zusammenarbeit mit externen Partnern in der Spezialreinigung ihrer Gebäude. Zum Beispiel erfolgen im Tessin bereits heute sämtliche Spezialreinigungen vollständig über externe Anbieter. Die Post hat damit gute Erfahrungen gemacht, weil sie damit die Arbeiten gezielter und nach effektivem Bedarf steuern kann. In der Spezialreinigung geht es um Leistungen, die über die reguläre Unterhaltsreinigung hinausgehen. Dazu zählen insbesondere anspruchsvolle Reinigungsarbeiten, die spezielles Wissen oder eine besondere Ausrüstung erfordern, wie zum Beispiel zur Reinigung von Fassaden.
Wo sich Rahmenbedingungen verändern, passt die Post ihre Strukturen laufend an. Das Ziel der Post ist es immer, auch in Zukunft eine postalische Grundversorgung eigenwirtschaftlich – also ohne Steuergelder – sicherzustellen.